Archiv der Kategorie: Gedichte

Schnapsgedicht

Mein Schnaps und ich. Wir benehmen uns recht ungeniert in der Fußgängerzone, Meiner Stadt, wo ich wohne. Sind weder scheu, noch voll von Kram, Der sich Gewissen nennt, Denn man lebt nicht. Man hängt. Da trifft sich Mensch mit Ekel … Weiterlesen

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Glasboden

Was ich schrieb, das schrieb ich und blieb nicht selten ungesagt. Oft, wenn es mich erwischte da zischte ein Stimme. Sag das Schlimme, sag es. Ich mag es! Und wenn ich dann, ganz unbeholfen im Trank versank und dem Suff … Weiterlesen

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Gewittergedicht

Am ersten Herbsttag ist schlicht- weg, alles in Sicht, was der Sommer getan und gedacht hat. Dass alles fällt, herab- schauen die Männer in Anzügen auf die Dekolletees der Maurer. Gedanklich, wie auch sonst, nur ein Plan- Tage des Wartens … Weiterlesen

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Gnadenlose Zeit

In Sinnen spricht der Frust der Zeit und wartet, das das Warten gleich ein Ende oder Schaffen findet. Besonnen sitzt der Kopf recht schief, er neigt zur Haltlosigkeit und zieht nach unten hin den Geist und Körper hier ist die … Weiterlesen

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Fragemut

Ich decke Häuser ein mit meinem Leben, verlange Antworten, es will sie keiner geben Geb euch Menschen hiermit meinen Segen, hoffe dass ihr mich auch wählt, wenn ich wiederkomm. Von meiner Reise, als Mensch ohne Namen, als Tier ohne Hoffnung, … Weiterlesen

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Salzburg

Am Straßenrand steht stark und stürmisch Stadt teilt sich auf und verläuft Geradeaus, entlang, Denn es bringt, was andre Städte zeigen. Und immer eine Straße Und immer ein Gebäude wie andere. Die Spitze des Turmes verdreht Zeigt nach oben. Steht … Weiterlesen

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Im Sturm der Zeit

Im Sturm der Zeit verliern wir Kopf, verliern wir Sinn und Eifer. Wir sehn uns dann im Spiegel an und wünschten uns noch reifer. Was äußerlich, ist Tarnung heut und das Signal von Morgen. Komm schüttle diese Hand mein Freund, … Weiterlesen

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Ein Appell an die Dummheit

Dummheit sprich und sage mir bekümmert dich, dass alle Welt dich ihrer Teil werden lässt, gewisse sich deiner jedoch entledigen? „Gewisse“ sind gewisse Teile aller Welt. Was du von uns hälst? Wer will das wissen? Die Frage ist: Was halten … Weiterlesen

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Ein Blick auf die Stube

3 Gesichter stehen dreckig nackt, Eckig rund und vollgepackt, Mit dummsein und dem Rest der Zeit, Und grinsen breit. Der eine spricht, der andre schreibt. Doch keiner denkt. Denn vollbeleibt, ganz platt und faul. Gähnen, reißen’s rote Maul. Auf und … Weiterlesen

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Wenn, dann…

Ich steh am See, Ich sitze, warte. Guck, da schwimmt einer Der hütet Schafe. Und Fische mag er, ausnehmen, essen Bei gutem Wein den Tag vergessen. Und wenn er fortgeht, Wenn er lacht. Wie er es jeden Abend macht. Bin … Weiterlesen

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