Gnadenlose Zeit

In Sinnen spricht der Frust der Zeit

und wartet, das das Warten gleich

ein Ende oder Schaffen findet.

Besonnen sitzt der Kopf recht schief,

er neigt zur Haltlosigkeit und zieht

nach unten hin den Geist und Körper

hier ist die Erdanziehung stärker.

Kein Wort ist eindringlich genug,

denn der Reiz lud unermüdlich gut

zum Träumen ein.

Ratlos blickt aus mancher Ecke,

mal hinten links, dann vorne rechts,

meldet sich zu Wort

verschwindet hier von dort,

es schweigt.

Doch da ganz mittig, ein Räuspern, stumm

mehr kümmerlich, drum

bleibt die Stille starr und hält

nichts von dem, was hier erzählt.

Protagonist in Text und Schau

ist selten Held,

gern meist verfehlt,

hält sich aus allem raus.

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